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In meiner Arbeit ist mir folgendes wichtig:

Die Grundlage bildet ein Vertrauensverhältnis zwischen Schüler und Therapeut, das es dem Schüler ermöglicht, seine subjektiven Lösungswege und Herangehensweisen an Mathematik im therapeutischen Dialog zu offenbaren, damit an deren Korrektur gearbeitet werden kann. Es kommt nicht auf die Ergebnisse von Aufgaben und deren Bewertung an, sondern auf den Lösungsweg und das Verständnis des Schülers. Zensuren oder Sanktionen sind nicht Bestandteil meines pädagogischen Repertoires.
Ich arbeite nach dem Prinzip:

"Es gibt keine Fehler, sondern nur Rückmeldungen."

Erfahrungen des Schülers, die zu Versagensängsten, Lernunlust, vielleicht zu dem Selbstbild "Ich kann es sowieso nicht..." geführt haben, versuche ich durch eine aufbauende, respektvolle und freundliche Atmoshphäre zu korrigieren. Mir ist es wichtig, den Schülern den

Spaß am Lernen

zurückzugeben. Ich möchte, dass die Schüler durch Erfolgserlebnisse das Selbstvertrauen in die eigene Leistung zurückgewinnen.


Ich arbeite ohne Zeitdruck und richte mich ausschließlich nach dem individuellen Lerntempo des Schülers. Zeitliche Vorgaben im Sinne eines Lehrplans gibt es nicht. Ich setze bei dem an, was die Schüler mitbringen und schon können. Ich nutze ihre Stärken als Ausgangspunkt des Lernprozesses. Dabei stelle ich mich auf die Sprache und Erfahrungswelt meiner Schüler ein und versuche, meine Methoden und Anschauungsmittel im Lerndialog dem Schüler anzupassen.
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