Das
Gebäude der Mathematik ist
streng logisch aufgebaut.
Die einzelnen Lerninhalte und Lernstufen stehen in Beziehung
zueinander. Die Erarbeitung und das Verständnis der einen
Lernstufe ist die Voraussetzung für das Fortschreiten zur
nächsten. Im therapeutischen Prozess wird
das mathematische
Gebäude logisch
aufeinander
aufbauend und ausgehend von den
diagnostischen
Ergebnissen zur Lernausgangslage des Schülers/ der
Schülerin in
kleinen Schritten
erarbeitet,
bis der Anschluss an den aktuellen Schulstoff vollzogen ist. Ich
möchte
grundlegende Einsichten
erreichen und weniger Wert auf das Training von
Verfahrenstechniken legen.
Die
Erarbeitung der Lerninhalte vollzieht
sich in einem
"therapeutischen Lerndialog",
bei dem die individuellen
Kompensationsstrategien/ subjektiven Algorithmen aufgearbeitet werden.
Der Lernprozess wird durch den Einsatz geeigneter
Veranschaulichungsmaterialien
unterstützt. Durch die
Rückkopplung des Lernprozesses im Lerndialog
zwischen Schüler und Therapeut beinhaltet der therapeutische
Prozess gleichzeitig eine Förder- und Verlaufsdiagnostik,
welche
die ständige Anpassung des lerntherapeutischen Vorgehens an
die
aktuellen Fortschritte/ Schwierigkeiten des Schülers/ der
Schülerin sicherstellt.
Begleitend
zur Erarbeitung der
mathematischen Inhalte unterstütze ich - soweit
nötig - den
Lernprozess kontinuierlich durch Verbesserung
der Lernvoraussetzungen und Lernkompetenzen des
Schülers/
der Schülerin. Dies könnte z.B. die Körper-
und
Raumwahrnehmung, Lateralität, die
Konzentrationsfähigkeit,
das visuelle/ auditive Vorstellungs- und
Erinnerungsvermögen oder
das Sprachverständnis
betreffen. Ich unterstütze den Lernprozess durch Elemente aus
der
Kinesiologie, Brain Gym®, NLP-Techniken und
Entspannungsübungen.
Eine Lerntherapie
erstreckt
sich
erfahrungsgemäß über
einen Zeitraum
von 1,5 bis 2
Jahren. Während dieser Zeit
findet eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Therapeuten, Eltern
und Mathematiklehrern statt.
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